Welche Bildgebung passt zu welchem Befund?
"Soll ich zum Röntgen oder zum CT oder doch MRT?" Diese Frage bekommen wir häufig gestellt.
Und ehrlich gesagt, das ist auch völlig normal, denn die Unterschiede kennen die wenigsten. Deshalb klären wir heute auf: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie?
RÖNTGEN = Ein-Dimensionales Untersuchungsverfahren (2 bis 3 Minuten) – benötigt Röntgenstrahlen, geht schnell
Geeignet für: Skelett, Lunge, schnelle Erstdiagnostik – aber in der Aussage teilweise limitiert
CT = 3-Dimenionales-Röntgen (5 bis 15 Minuten) – benötigt ebenso Röntgenstrahlung – höhere Strahlungsdosis im Vergleich zum Röntgen und höherer Aufwand für Bereitstellung und Sicherheit
Geeignet für: Skelett, innere Organe – z.B. Lunge, Magen-Darmtrakt, Blutgefäße, Schlaganfall-Diagnostik, Herzuntersuchungen – Kontrastmittel kann die Aussage teilweise deutlich verbessern
MRT = strahlenfrei & sehr detailliert im Weichteilbereich – hoher zeitlicher und apparativer Aufwand (15 bis 45 Minuten), hohe Anforderungen an die Bereitstellung und Ausführung
Geeignet für: Hirn, Rückenmark, Gelenkerkrankungen, Metastasen, Gefäßerkrankungen
Jedes Verfahren hat auch Limitationen. Die richtige Methode für ihre Fragstellung wählt ihr*e Ärzt*in oder das Behandlungsteam aus.
Die gute Nachricht: Bald bieten wir Ihnen ein radiologisches Gesamtpaket: Röntgen, CT und MRT unter einem Dach in unserer Praxiswelt im Praxiszentrum für Radiologie, welches demnächst als erster Fachbereich in unsere Praxiswelt einzieht. Kurze Wege, Verbesserung der Wartezeiten und modernste Technik.