HNO-Heilkunde

Dr. med. Claudia Ernstberger

FÄ für HNO Heilkunde | ZB Allergologie

Praxiszentrum für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde | Allergologie

5. Etage

Wir bitten um telefonische Terminabsprache.

Praxiswelt Dr.-Frieda-Freise-Straße 3 09111 Chemnitz

  • HNO-Heilkunde
  • Allergologie
  • Ambulantes Operieren
  • Weiterbildungsbefugnis

Mit individuellen Behandlungsmethoden, modernen apparativen Möglichkeiten und großem Engagement sichern wir höchstmögliche medizinische Qualitätsstandards in allen Behandlungsphasen und entwickeln optimale Therapiekonzepte um den bestmöglichen Weg für Ihre Gesundung zu finden.

Dr. med. Claudia Ernstberger besitzt die Weiterbildungsbefugnis für den Fachbereich Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gemäß der Weiterbildungsordnung (WBO) 2006/2021 sowie für die Zusatzbezeichnung Allergologie gemäß der Weiterbildungsordnung (WBO) 2006.

Sprechzeiten

Mo
OP-Tag
Di
08:00 - 12:00
14:00 - 17:30
Mi
07:00 - 13:30
Do
08:00 - 12:00
13:30 - 18:00
Fr
07:30 - 13:00

Akutsprechzeiten

Di
11:00 - 12:00
Mi
07:30 - 08:30
Do
11:00 - 12:00
13:30 - 14:30
Fr
10:00 - 11:00

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Informationen zur diensthabenden Praxis entnehmen Sie bitte den Veröffentlichungen der örtlichen Presse [Link] oder in dringenden Fällen über die bundesweit einheitliche Rufnummer: 116 117

  • Leistungen
  • Ambulante Operationen
  • Allergologie
  • Patienteninformationen
Leistungen
Dr. med. Claudia Ernstberger untersucht das Ohr einer Patientin

Konservative Diagnostik und Therapie in der HNO-Heilkunde

Funktionsdiagnostik des Ohres

  • objektive und subjektive Hörprüfverfahren
  • Gleichgewichtsprüfung = Vestibularisprüfung / Diagnostik zur Schwindelabklärung (VNG Untersuchung, Drehstuhluntersuchung)
  • Otoakustische Emissionen
  • Binokularmikroskopische Untersuchung des Ohres

Diagnostik des Riech- und Schmeckvermögens

  • Schmeckprüfung
  • Riechprüfung
  • Endoskopie der Nasen und Nasennebenräume

Diagnostik, Therapie von Schluckstörungen/Stimmstörungen

  • endoskopische Kehlkopfuntersuchung
  • endoskopische Diagnostik des Schluckaktes
Dr. med. Claudia Ernstberger untersucht Patientin

Bildgebende Diagnostik

  • MRT | CT in Kooperation mit dem Praxiszentrum für Radiologie | Praxiswelt und anderen radiologischen Praxen
  • Sonografie im Kopf-/Halsbereich

Diagnostik beim nächtlichen Schnarchen/Schlafapnoe

  • Polygraphie

Tauglichkeitsgutachten

  • Flugtauglichkeit
  • Fahrtauglichkeitsgutachten va. bei Schwindelbeschwerden
  • Tauchtauglichkeit in Kooperation mit der Inneren Medizin
  • Höhentauglichkeit
Ambulante Operationen

Ambulante Operationen werden in unserem ambulanten OP-Zentrum | Praxiswelt in Zusammenarbeit mit der Anästhesiologie durchgeführt. Der Einsatz eines modernen OP-Mikroskops und Endoskopen mit verschiedenen Blickwinkeln erlauben uns eine vergrößerte Sicht auf das zu behandelnde Areal.

Die langjährige Erfahrung der Operateurin mit 18 Jahren Kliniktätigkeit, 8 Jahre als Oberärztin und seit 2018 ambulanter und stationärer OP Tätigkeit führt zu bestmöglichen Ergebnissen in den Bereichen:

Ohr und Ohrschädel

  • Ohrmikroskopie, Parazentese, Paukendrainage
  • Tympanoplastik Typ I
  • Ohrmuschelstellungsanomalien - Ohrkorrekturen
  • Tumorchirurgie:
    • Ohrmuschelteilresektionen bei Tumoren
    • Ohrmuschelkeilresektionen

Gesicht

  • Pansinusoperationen va. bei Engstellenchirurgie bei rezidivierenden Nebenhöhlenentzündungen
  • Nasenscheidewandkorrektur
  • Tränenwegschirurgie
  • Verkleinerung der Nasenmuscheln mit Laser/ Radiofrequenz

Pharynx, Kehlkopf und Luftröhre

  • AT/Rachenmandelentfernung
  • Tonsillotomie/Gaumenmandelverkleinerung z.B. bei Schnarchen und Mundatmung
  • MLS mit Abtragung von kleineren Pathologien wie Polypen, Ödem

Operationen am Hals

  • Exstirpation von Lymphknoten
  • Artherom (Grützbeutel)

Traumatologie

  • Nasengerüstrepositionen

Plastische Operationen im Kopf-Hals-Bereich

  • Ohrmuschelplastik
  • Hauttumore an der Nase/Gesicht
  • Kleine regionale Hautlappenplastiken
  • Plastische Operationen an Narben

Operationen beim Schnarchen

  • Radiofrequenztherapie am Gaumen und an der Uvula

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Allergologie

Eine Überreaktion des körpereigenen Immunsystems mit heftiger Abwehr auf zunächst harmlose Umweltstoffe wie z.B. Baumpollen, Gräserpollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Insektengifte oder Tierhaare sind die Grundlage einer Allergie.

Allergien haben in den vergangenen Jahrzehnten besonders bei Kindern und Jugendlichen stetig zugenommen.
In letzten Jahren zeigt sich ein Neuauftreten von Allergien bei Menschen oft auch oberhalb des 60. Lebensjahres.
Es sind rund 30% der Bevölkerung betroffen. Allergien der oberen Atemwege bilden das Hauptfeld der Diagnostik und Therapie in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Auch eine Unverträglichkeit auf Schmerzmittel wie ASS und eine Allergie auf Insektenstiche wird bei uns diagnostiziert und therapiert.

In der Kinderallergologie und Pneumologie werden bei unseren kleinen Patienten sich schon frühzeitig manifestierende Erkrankungen wie die Atopische Dermatitis, Nahrungsmittelallergien, Allergische Rhinokonjunktivitis, Asthma bronchiale, Urtikaria (Nesselsucht), Insektengiftallergien festgestellt und behandelt. Unsere Allergologen verwenden moderne Methoden der Diagnostik und Therapie und stehen Ihnen in unseren Ambulanzen gern in einem ausführlichen Arzt-Patientengespräch und interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Seite.

Allergietest bei saisonalen Pollenallergien sowie ganzjährigen Allergien (Erwachsene und Kinder)

  • Haut - Pricktest
  • Prick-zu-Prick-Test
  • Scratch-Test

Serumuntersuchung

  • RAST
  • rekombinante Allergene

Provokationstest

  • nasal: Milben, Schimmelpilze, Pollen, ASS, Mehl
  • konjunktival: Milben, Schimmelpilze, Pollen
  • Mehlstauballergie Gutachten bei Bäckern

Therapie

  • spezifische Immuntherapie-Hyposensibilisierung
  • Insektengiftallergien, Diagnoseerstellung, Einleitung Immuntherapie und Fortführung Erwachsene und Kinder
  • individualisierte Beratung
  • Allergenkarenztherapie/ Pollenflugvorhersagenutzung
  • medikamentöse Therapie
  • „Biologikatherapie (Antikörper) bei Schwerer chronischer Rhinosinusitis mit Polyposis nasi“
Patienteninformationen
Allergietest
Durchführung eines Allergietests

Allergietest bei saisonalen Pollenallergien sowie ganzjährigen Allergien

Allergien haben in den vergangenen Jahrzehnten besonders bei Kindern und Jugendlichen stetig zugenommen. In letzter Zeit zeigt sich ein Neuauftreten von Allergien bei Menschen oberhalb des 60. Lebensjahres. Inzwischen sind rund 30% der Bevölkerung betroffen. Allergien der Atemwege bilden das Hauptfeld der Diagnostik und Therapie in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Sie verursachen saisonal oder auch ganzjährig Schnupfen, Husten, Niesen, Nasenatmungsbehinderung, Juckreiz der Augen, des Gaumens und auch der Ohren und vermitteln meist ein allgemeines Krankheitsgefühl. Besonders gefürchtet ist der Etagenwechsel mit Entwicklung eines Bronchialasthmas.

Wir empfehlen Ihnen unbedingt eine ursächliche Therapie (Hyposensibilisierung) in den ersten Jahren der Erkrankung. Hoffnung besteht ebenfalls beim Vorliegen von multiplen Allergien. In diesem Fall müssen die am meisten störenden Allergien ermittelt werden und einer Behandlung zugeführt werden.

In Begleitung zu inhalativen Allergien treten oft Nahrungsmittelallergien auf (Kreuzallergie).

In der HNO-Heilkunde zeigt sich oft das allergologische Bild eines milder verlaufenden oralen Allergiesyndroms bei gleichzeitig vorliegenden Pollenallergien. Es kann mit Hilfe von Blutuntersuchungen abgeschätzt werden, ob es sich um eine echte Nahrungsmittelallergie oder um eine Kreuzreaktion handelt. Provokationstestungen werden in den Hautkliniken und Kinderkliniken durchgeführt.

Pseudo (=scheinbar) - allergische Reaktion führen zu gleichen Symptomen wie bei einer Allergie. Die klassischen Hauttests zum Nachweis einer sog. Typ-I-Allergie sind in diesem Fall negativ. Untersuchungen sind bei uns auf eine Histaminintoleranz möglich.

Reine Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten, sowie die meisten Medikamentenunverträglichkeiten werden in Kooperation mit einem allergologisch tätigen Dermatologen oder Gastroenterologen behandelt.

Insektengiftallergien

Wenn es bei Ihnen nach dem Stich einer Biene, Hummel, Wespe oder Hornisse zu einer überdurchschnittlich starken Schwellung der gestochenen Körperregion oder zu einer Allgemeinreaktion (Schwindel, Übelkeit, Hautausschlag am ganzen Körper, Luftnot) gekommen ist, so müssen Maßnahmen ergriffen werden, die sie vor weiteren Allergiereaktionen dieser Art schützen.

Ablauf der Testung und Therapie:

  • Erfassung der spezifisch allergologischen Anamnese
  • Verordnung eines Notfallsets nach Prüfung der Indikation
    • Bei schwersten allergischen Erscheinungen, z.B. beim allergischen Schock kann die Behandlung mit Adrenalin lebensrettend sein.
  • Durchführung eines Hauttitrationspricktestes zur Bestimmung einer Bienen bzw. Wespengiftallergie frühestens 4-6 Wochen nach Stichereignis aber auch nach Jahren möglich.
  • Abnahme eines Bluttestes (RAST-Testes auf Bienen- und Wespengift und der Tryptase) um eine besondere Neigung zum allergischen Schock festzustellen)
  • 2 Therapiealternativen:
    • 3 tägige Einleitungsbehandlung unter stationärer Überwachung und nachfolgend ambulant mit einer Spitze unter die Haut aller 4-6 Wochen über 3-5 Jahre
    • alternativ eine wöchentliche ambulante Aufdosierung bei geeigneten Patienten.

 

Wir beraten Sie individuell welche Therapie für Sie die richtige ist. Diese Behandlung kann die Angst vor einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie nehmen und in sehr vielen Fällen einen lebenslangen Schutz aufbauen.

Die Hyposensibilisierungsbehandlung mit Bienen- oder Wespengift bei schweren Formen (Reaktion außerhalb des Insektenstiches wie Hautausschlag an anderen Teilen des Körpers und Luftnot) der Insektengiftallergie ist die einzige Maßnahme, die langfristig einen sicheren Schutz vor schweren und lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen nach Insektenstichen gewährleistet.

Hyposensibilisierung

Aus den Testergebnissen und den Untersuchungsergebnissen werden wir eine Diagnose ableiten und nach unserer allergologischen Erfahrung ein Therapievorschlag aussprechen.

Allergien können durch:

Allergenkarenz, medikamentös symptomatisch oder an der Ursache durch Beeinflussung des Immunsystems (Hyposensibilisierung = Spezifische Immuntherapie mit Spritzen unter die Haut, Tabletten oder Tropfen) behandelt werden. Die Erfolgsraten sind je nach Allergen und individueller Reaktion des Immunsystems sehr unterschiedlich.

Bei Neuauftreten einer Allergie und medikamentöser Therapie mit Tabletten (Antihistaminika), Augen oder Nasentropfen/ -spray länger als 4 Wochen infolge im Jahr sollte vor allem wegen der Gefahr einer Entstehung eines "Asthma bronchiale" eine Hyposensibilisierung erfolgen. Eine Hyposensibilisierung kann als Subcutane Immuntherapie SCIT d.h. Sc. Spritze aller 4-6 Wochen oder als Subllinguale Immuntherapie SLIT d.h. tgl. Einnehme einer Tablette oder Tropfen über meist 3-4 Jahre durchgeführt werden.

Die Erfolgschancen sind je nach Allergie und Verträglichkeit annähernd gleich zu bewerten.

Biologikatherapie

Die Biologikatherapie in der HNO ist eine moderne zielgerichtete Behandlungsform für schwere chronische Entzündungen (Typ-2-Inflammation). Sie wird vor allem bei schwerer chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) , insbesondere wenn Operationen und Kortisonsprays nicht den gewünschten Erfolg bringen, angewendet.

Wirkmechanismus der Biologika:

Es werden gezielt in die fehlgeleiteten Entzündungswege des Körpers behandelt.

  • Sie blockieren spezifische Botenstoffe (z.B. Interleukin-4, Interleukin-5, Interleukin-13 oder Immunglobulin E, TSLP).
  • Dadurch stoppen sie die Entzündungskaskade an der Ursache.
  • Gewünschter Effekt: Nasenpolypen verkleinern sich oder verschwinden, die Nasenschwellung und der Geruchssinn kehren zurück.

Anwendung

  • Die Medikamente werden in der Regel als subkutane Injektion (unter die Haut) in den Bauch oder Oberschenkel verabreicht und nach Anleitung können Sie das Medikament selbst verabreichen.
  • Die Injektion erfolgt in regelmäßigen Abständen je nach Präparat.

Vorteile und Ziele

Das primäre Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Bei vielen Patienten kann auf diese Weise nach meist erfolgter Erst Operation eine wiederholte Nasen-Nebenhöhlen-Operation vermieden werden.

Bei welchen Patienten diese Therapie geeignet ist, werden wir in ausführlichen Untersuchungen mit Ihnen herausfinden.