24 Tage, 48 Geschenke im SPZ Chemnitz

Advent, Advent! Jeden Tag ein Türchen im Adventskalender aufmachen und eine Überraschung entdecken ist für Kinder und Jugendliche ein Highlight in der Adventszeit. Diese schöne Tradition wollte auch der Elternverein krebskranker Kinder e.V. Chemnitz aufrechterhalten und fand Unterstützung bei der Ridin Crocs GbR, einer Gruppe aus zehn Personen, welche sich aus einem Freundeskreis einer Mofa-Gruppe gegründet hatte. Ridin Crocs ist auf vielen Events in der Region vertreten und führt selbst Veranstaltungen wie das "Croctoberfest" durch um Geld für karitative Zwecke zu sammeln und so Menschen und Vereine in der Region aktiv zu unterstützen.

In diesem Jahr entstand die Idee, drei Riesen-XXL-Adventskalender aufzustellen, um Kindern in Einrichtungen der Gemeinden Oberlungwitz, Hohenstein-Ernstthal und jenen, die eine schwere Krankheit haben oder hatten nun im Sozialpädiatrischen Zentrum Chemnitz eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten. So freute sich auch die kleine Lisa, dass sie eines der Türchen des über 2 Meter hohen Adventskalenders öffnen durfte und ein Püppchen darin fand. "Mit dem Spendengesamtwert von 1400,- Euro haben wir je 24 Geschenke für Mädchen und Jungen besorgt", sagt Tino Walther von Ridin Crocs. Bis Heilig Abend dürfen die kleinen Patienten des SPZ jeden Tag ein Türchen öffnen und sich überraschen lassen. "Wir und das SPZ haben gemeinsame Kinder in der Betreuung und da wir hier in der Markersdorfer Straße viele Kinder erreichen, haben wir uns für diesen Standort entschieden", so Loreen Obländer vom Elternverein. „Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen Kinderärzten, den Kinderkliniken, den Therapeuten, den Beratungsstellen und den Jugend-, Sozial- und Gesundheitsämtern der Region zusammen. Hauptziel ist eine frühzeitige Erkennung und Behandlung, um drohenden Folgeerkrankungen der Kinder vorzubeugen. Wir freuen uns sehr über dieses willkommene Engagement und die vielfältigen Aktivitäten, die auf die Probleme und Anliegen der kleinen Patienten aufmerksam machen“, sagt Thomas Hohlfeld, Geschäftsführer der Poliklinik.

Der Kalender soll jetzt jedes Jahr in der Weihnachtszeit neu befüllt werden.

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